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Motor / Riementrieb - Wissenswertes zur Technik, Verschleiß und Reparatur

Der Motor ist das Herz des Fahrzeugs und gleichzeitig eines der komplexesten Elemente. Insgesamt besteht er mit allem was dazu gehört aus mehr als 100 Teilen. Er wird aufgeteilt in drei Teile: Dem Ansaugteil, der auch für die Herstellung des Krafststoff-Luft-Gemisches zuständig ist, dem Arbeitsteil, der für die Zündung und die Umwandlung der chemischen in mechanische Energie zuständig ist und dem Auslass- und Abgasteil, der die Gase des verbrannten Kraftstoffs an die Abgasanlage übergibt. Alles beginnt beim Ansaugkrümmer, der auch die Ansaugdichtungen und das Ladedruckregelventil enthält. Der Krümmer saugt das Kraftstoffgemisch an, prüft den richtigen Druck und gibt ihn dann an das Einlassventil ab. Dort strömt es in den eigentlichen Zylinder, der den Kolben und die Kolbenringe enthält und wiederum mit der Kurbelwelle verbunden ist. Mit Hilfe der Zündung dehnt sich das Gemisch im Motor / Riementrieb explosionsartig aus und drückt den Kolben des Zylinders nach unten, der diese Kraft an die Kurbelwelle abgibt. Schlussendlich wird mit Hilfe der Nockenwelle das Auslaßventil geöffnet, das die verbrannten Gase in die Abgasanlage leitet. Im letzten Schritt beginnt der Kreislauf von vorne.

Häufige Fehler und Ursachen

    Zylinderkopfdichtung undicht - Ein Verschleiß der Zylinderkopfdichtung ist für heutige Motoren ganz üblich und obwohl es nicht ganz der Fall ist, kann man sie fast schon als Verschleißteil bezeichnen. Sie sitzt wie der Name vermuten lässt direkt über den Zylinderköpfen und hat die Aufgabe Schmutz vom Motor fernzuhalten, während Kühlmittel und Öl durchgelassen werden. Typische Anzeichen für einen Defekt sind dichte Rauchschwaden aus dem Auspuff (Öl wird verbrannt), Wasser im Motoröl und seltener erhöhte CO2-Werte im Kühlmittel (nur im Labor nachweisbar). Fühlt sich der Motorblock trotz regelmäßiger Reinigung ölig an, ist dies ebenfalls ein untrüglicher Hinweis. Ignoriert man den Defekt, kann dies erhebliche Konsequenzen für den Motor haben, Schmutz und Öl können in den Zylinder gelangen und den typischen "Kolbenfresser" auslösen. Dann gibt es keine Rettung mehr. Nockenwelle oder Nockenwellendichtung defekt: Die Nockenwelle ist zuständig für die Steuerung der Einlaß- und Auslaßventile, hat also eine wichtige Aufgabe. Durch Verschleiß und Abrieb können einzelne Ventile ausfallen. Das merkt man daran, dass der Motor bei hoher Drehzahl an Leistung verliert, während dies bei kleineren Drehzahlen nicht unbedingt der Fall ist. Wenn zusätzlich auch die Dichtung in Mitleidenschaft gezogen wird, finden sich schnell kleine Metallspäne im Öl. Dann ist der Defekt bereits weit fortgeschritten und sollte, um den Motor zu schützen, so schnell wie möglich behoben werden. Krümmer defekt: Sowohl der Ansaug- als auch der Ablaskrümmer können von Defekten betroffen sein. Is dies bei Ersterem der Fall, wird sich das hauptsächlich durch einen Abfall der Leistung zeigen, da das Kraftstoffgemisch die Zylinder nicht mehr ordentlich erreicht. Bei Letzterem ist ein beinahe untrügliches Zeichen eine pointierte, rußige Verschmutzung auf dem Krümmer, die dort entsteht wo der haarfeine Riss sitzt. Egal, um welche es sich handelt, in beiden Fällen wird die Funktion des Motors stark beeinträchtigt und eine Reparatur bzw. ein Wechsel muss zeitnah erfolgen.

Hinweise und Tipps zur Lebensdauer
Bei einigen Teilen rund um den Motor ist der Verschleiß beinahe vorprogrammiert. Dazu gehören beispielsweise die Zylinderkopfdichtung, die Ventilsteuerung, die Steuerkette, die Haubendichtung, die Nockenwelle und das Kurbelgehäuse. Ganz so schlimm wie sich das anhört ist es aber nicht. Selbst diese Elemente halten meist länger als 150.000 Kilometer, was länger ist als die heute übliche Besitzdauer für Neufahrzeuge. Andere sind "für die Ewigkeit" gebaut und können bei guter Pflege sehr lange durchhalten. Das ist der Grund, warum es noch immer Oldtimer mit Original-Motoren gibt. Es ist durchaus möglich, seinen Motor innerhalb weniger Jahre zu "verheizen", wenn man ständig am Limit fährt und ständiges Bremsen und Gasgaben über die normale Gebühr hinaus zum Fahralltag gehört. Wer sich eine längere Lebensdauer wünscht sollte deshalb folgende Verhaltensregeln beachten:

    - Kurz nach dem Start kein Vollgas geben, sondern warten bis der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. - Der rote Drehzahlbereich sollte in jedem Fall gemieden werden. - Auch sogenannte "Burnouts" sind Gift für den Motor. - Kurzstreckenfahrten sind Ok, so lange es Ausgleich gibt. - Mindestens ein bis zwei Mal im Monat eine längere Strecke auf der Autobahn mit konstant hoher Geschwindigkeit im hohen Gang bei mittlerer Drehzahl. Das hilft dem Motor, sich freizupusten. - Eine Motorwäsche kann die Lebensdauer einiger Teile erhöhen, ist aber bei unsachgemäßer Durchführung eher schädlich. Deshalb so etwas dem Fachmann überlassen oder auf Hochdruckreiniger ganz verzichten.

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