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Kraftstoffanlage - Wissenswertes zur Technik, Verschleiß und Reparatur

Bei beinahe allen Fahrzeugen sitzt der Kraftstofftank relativ weit vom Motor entfernt. Das liegt zum einen an der Sicherheit, hat aber auch ganz praktische Gründe, denn im Motorraum könnte ein Tank, der eine große Menge Kraftstoff fassen soll, kaum untergebracht werden. Doch muss dieser auch befördert werden, weswegen die Kraftstoffanlage nicht nur aus dem Tank selbst besteht, sondern auch aus diversen Schläuchen, der Kraftstoffpumpe und der Hochdruckpumpe, die mit dem Einspritzsystem verbunden ist.

Häufige Fehler und Ursachen
Je nachdem, um welches Fahrzeug es sich handelt und ob dieses noch über einen Vergaser verfügt, kann entweder eine mechanische oder eine elektrische Kraftstoffpumpe zum Einsatz kommen. Bei der Anfälligkeit für Defekte liegen beide Pumpensysteme etwa gleich auf und auch die Syptome sind vergleichbar.

    - Ausfall der Kraftstoffpumpe: Fällt die Kraftstoffpumpe aus, kann dieser nicht mehr zum Motor befördert werden. Passiert das im Stillstand, kann das Fahrzeug nicht gestartet werden, bei der Fahrt wird der Motor nach wenigen Metern ausgehen, kann aber unter Umständen noch ein ganzes Stück rollen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von einer simplen Verstopfung bis zum Verschleiß an den Kohlebürsten des Kommutators (Elektromotor). Im Normalfall ist eine Reparatur zwar möglich, wäre aber nicht wirtschaftlich, weswegen dann die Pumpe komplett gewechselt wird. - Löcher durch Marderschaden/Waschbärschaden: Nicht selten machen sich Marder und Waschbären an den Benzinschläuchen zu schaffen, die unter dem Motorraum verlaufen. Das Knabbern verursacht Löcher, die ungemerkt zum Leistungsabfall führen können. Häufigstes Indiz ist eine Lache unter dem Auto, die sich nach längeren Standzeiten bildet. - Mechanische Schäden am Tank: Zwar sind heutige Tanks aus Aluminium oder robusten Kunststoffmixen hergestellt, die einiges aushalten, aber durch Steinschlag oder sonstige mechanische Belastungen können Löcher oder Risse entstehen, die zur Leckage führen können. - Falscher Kraftstoff getankt: Hat man einmal den falschen Kraftstoff getankt, kann dies nicht nur den Motor, sondern auch die Kraftstoffanlage beschädigen. Deswegen ist es wichtig, dass man den Wagen so schnell wie möglich abschleppen und den Kraftstoff abpumpen lässt. - Defektes Einspritzsystem: Das Einspritzsystem bildet das Ende der Kraftstoffanlage, denn hier wird das Kraftstoffgemisch in den Motorraum gebracht. Ein Defekt führt häufig zu einem "unrunden" Lauf. Im Leerlauf droht der Motor ganz auszugehen, läuft untertourig oder stottert sogar, unter Last kann die Leistung nicht ordentlich abgerufen werden und die Beschleunigung wird holprig. Ruß und Verschmutzung sowie nicht verbranntes Öl können sich auf die feinen Düsen setzen und diese Verstopfen. Manche Werkstätten können sie reinigen, viel eher wird aber ein zeitnaher Wechsel empfohlen.

Hinweise und Tipps zur Lebensdauer
Die Schläuche sind korrosions- und witterungsbeständig und sollten im Normalfall keinem Verschleiß ausgesetzt sein. Anders bei den Pumpen. Hier gibt es bewegende Teile und gerade die Kohlebürsten des Elektromotors sind ein typisches Verschleißteil. Allzu groß ist die aber nicht, weswegen bei der Förderpumpe, die einem kleineren Arbeitsdruck ausgesetzt ist, eine Lebensdauer von mehr als 200.000 Kilometern keine Seltenheit ist, während die Hochdruckpumpe nach etwa 150.000 Kilometern unter die Lupe genommen werden sollte. Ein guter Anhaltspunkt ist die Geräuschkulisse. Wird die Pumpe lauter oder gibt gar schleifende, kratzende Geräusche von sich, ist das Ende der Lebensdauer bald erreicht.

Reinigungsadditive für das Kraftstoffsystem?
Sowohl für Fahrzeuge mit Diesel- als auch für solche mit Benzinmotoren gibt es spezielle Additive, die eine Reinigung der Kraftstoffanlage versprechen. Sie werden direkt mit dem Kraftstoff in den Tank gefüllt oder mit Hilfe optionaler Maschinen mit hohem Druck eingebracht, wo sie eine reinigende und pflegende Wirkung haben sollen. Die Wirkung solcher Additive ist umstritten und eine gewisse Skepsis ist angebracht, eine von der Gesellschaft für technische Überwachungen durchgeführte Messung hat jedoch gezeigt, dass solche Zusatzstoffe durchaus eine - zugegebenermaßen Minimale - Verbesserungswirkung auf den Motor bzw. die beteiligten Elemente haben. Ob man solche Additive für die Reinigung seiner Kraftstoffanlage nutzen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Der Einfluss auf die Lebensdauer dürfte aber eher klein sein.

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