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Klimaanlage - Wissenswertes zur Technik, Verschleiß und Reparatur

Die Klimaanlage ist der Kühlschrank für's Auto und funktioniert sogar nach einem ähnlichen Prinzip, nämlich mit Hilfe eines Wärmetauschers. Von einer Klimaanlage spricht man dann, wenn diese manuell geregelt werden muss. Neuere Fahrzeuge haben meist eine "Klimaautomatik" eingebaut. Die vereint nicht nur Klima- und Heizungsanlage, sondern funktioniert auch völlig automatisch.
Im geschlossenen Kreislauf des Klimasystems befinden sich ein Kompressor, ein Kondensator, der Trockner, das Expasionsventil und ein Verdampfer, die alle mit Schläuchen oder Rohren verbunden sind. Um zu funktionieren, benötigt es ein Kältemittel, dem durch Kondensation die Wärme entzogen wird. Es wechselt vom flüssigen in den gasförmigen Zustand und wird dann durch den Verdampfer geführt, wo die Verdunstungskälte über das Gebläse an den Innenraum abgegeben wird.

Wenn das Klima im Auto nicht mehr stimmt
Sowohl im Sommer als auch im Winter haben Klimaanlagen Hochkonjunktur und gehen gerne kaputt. Das liegt einerseits an der plötzlichen Dauerbelastung, andererseits aber auch daran, dass die teilweise monatelang nicht genutzt wurden und die Schmiermittel sich erst wieder verteilen müssen. Vor allem für den Kompressor und den Kondensator ist das stressig und diese beiden Teile sind am häufigsten für einen Defekt verantwortlich. Stellt sich beim Einschalten der Klimaanlage ein unangenehmer Geruch ein, der an feuchtes Papier erinnert, könnten sich Schimmelsporen im System abgesetzt haben. Das ist keine Seltenheit, denn die Feuchte und die in weiten Teilen angenehmen Temperaturen sind ein guter Nährboden. Ist der Befall noch nicht weit fortgeschritten, kann man die Schläuche und Komponenten reinigen und desinfizieren. Ansonsten müssen Kondensator und oft auch der Kompressor nebst anderen Teilen wie den Ventilen komplett gewechselt werden, um den Sporen Einhalt zu gebieten. Bilden sich Wasserlachen unter dem Auto und scheint darüber hinaus noch die "Kältekraft" der Klimaanlage nachzulassen, ist häufig ein defekter Klimakondensator der Verursacher für dieses Problem. Einmal undicht, lässt sich der nicht mehr reparieren und muss in jedem Fall gewechselt werden. Mindestens 15% des Kältemittels verbrauchen sich bei normaler Nutzung innerhalb eines Jahres, weswegen nach spätestens zwei Jahren, der Füllstand überprüft und nachgefüllt werden sollte. Dabei muss auch die Trockenpatrone gewechselt werden. Sollte man die Nachfüllung und den Wechsel vergessen, droht ein Defekt des Kompressors und die gesamte Klimaanlage funktioniert nicht mehr, denn die Fluid ist auch für die Schmierung verantwortlich.

Gefahren für die Gesundheit
Auf keinen Fall sollte man Defekte an der Klimaanlage für längere Zeit ignorieren. Das dort herrschende Millieu ist ideal für Bakterien und Sporen aller Art und nicht selten nisten sie sich gerne dort ein. Hat man als Fahrer das Gefühl, dass es im Auto nicht besonders gut riecht, sollte man dies auf keinen Fall durch einen Duftbaum oder ähnliches überdecken, sondern direkt eine Inspektion der Klimaanlage durchführen lassen, damit keine Gefahr für die Gesundheit entsteht.

Tipps und Tricks für die Lebensdauer
Wie bereits erwähnt sollte das Kältemittel je nach Nutzung etwa alle zwei Jahre nachgefüllt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nutzt die gleiche Fluid des gleichen Herstellers und vergisst auch nicht den Austausch der Trockenpatrone. Wer verschiedene Kältemittel mischt, kann aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzungen Probleme verursachen. Möglich ist selbstverständlich auch ein kompletter Wechsel. Viele Werkstätten bieten den "Klimaservice". Dabei handelt es sich um eine umfassende Inspektion der Anlage inklusive der Überprüfung von Fluid und Trockenpatrone sowie - falls nötig - eine Reinigung und Desinfektion. Wer die Lebensdauer von Kompressor, Kondensator, Trockner und Expansionsventil erhöhen möchte, sollte diesen Service regelmäßig in Anspruch nehmen. Alle zwei Jahre wäre das Minimum, besser ist ein Mal pro Jahr im Herbst oder Frühling. Auch wenn die Temperaturen angenehm sind und man eigentlich keine Klimaanlage benötigt, sollte man diese auch in den Monaten vor bzw. nach dem Sommer regelmäßig für eine kurze Dauer anschalten. Der Grund liegt in der Schmierung. Je länger das System ruht, desto schlechter ist die Verteilung der Schmierstoffe. Erst beim erneuten Anschalten sorgt die Bewegung im System für eine ordentliche Verteilung. In der Zeit dazwischen ist die Belastung aber sehr hoch, was Verschleiß begünstigt und sogar direkt Defekte verursachen kann.

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