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Innenausstattung - Wissenswertes zur Technik, Verschleiß und Reparatur

Aus den unbequemen Holzsitzen wurden komfortable Polstermöbel und wo vorher eher harte Materialien dominierten ist heute alles weich. Die Innenausstattung hat sich seit der Pionierzeit der Autos stark verändert und gleicht heute eher dem Wohnzimmer als einer Fahrkabine. Doch auch in Sachen Sicherheit ist man heute weit vorne. Die Pedale und der Pedalbelag sind so weit optimiert, dass man trotz regennasser Schuhe nicht abrutscht und auch in Extremsituationen präzise steuern kann. Das Kombiinstrument besteht längst nicht mehr nur aus Drehzahl und Tacho, sondern kann eine Vielzahl an Informationen bereitstellen, die vom Benzinverbrauch bis zur Rückfahrkamera reichen. Für perfekten Radio-Genuss kann die Dachantenne mit Teleskopgelenken ausgefahren werden und die Fensterheber funktionieren voll elektrisch und merken sogar, wenn der Fahrer vergisst, sie hochzufahren.

Häufige Fehler und Ursachen
Fehler am Kombiinstrument: Steckt die Tachonadel fest, blinkt die Ölwarnleuchte, obwohl genügend Öl vorhanden ist oder zeigt der Drehzahlmesser eines Kleinwagens Drehzahlen aus dem Formel-1-Bereich, dann ist die Chance groß, dass mit dem Kombiinstrument etwas nicht stimmt. Handelt es sich dabei noch um die hauptsächlich mechanisch funktionierende Variante, kann eine Werkstatt nach eingehender Diagnose möglicherweise sogar eine Reparatur anstreben. Handelt es sich aber lediglich um einen Softwarefehler, könnte ein Reset des Bordcomputers Abhilfe schaffen. Bei den modernen, ausschließlich digital funktionierenden Varianten ist dies aber normalerweise nicht möglich oder gar wirtschaftlich. Zwar ist die Funktion des Autos bei einem solchen Defekt nicht beeinträchtigt, trotzdem kann durch die falschen Informationen ein Unfall entstehen. Deswegen sollte man sich möglichst schnell darum kümmern.

    Der Fensterheber funktioniert nicht mehr: Egal, ob es sich um die mechanische Variante inklusive Handkurbel oder die elektrische Variante mit Elektromotor handelt, beide können von einem Defekt betroffen sein, der sich schlicht darin äußert, dass man das Fenster entweder nicht mehr runter oder - was vor allem in den Wintermonaten schlimm ist - nicht mehr hoch bekommt. Mit den richtigen Ersatzteilen ist ein Austausch schnell vollzogen und muss, ein wenig Geschick vorausgesetzt, nicht mal unbedingt von einer Werkstatt übernommen werden. Die komplette Mechanik und Elektrik des Fensterhebers versteckt sich hinter der Türverkleidung. Die Dachantenne fällt aus: Ein schlechter Radioempfang in ländlichen Regionen heißt nicht unbedingt, dass dieser generell einfach schlecht ist, sondern kann auf eine nicht mehr gut funktionierende Antenne hinweisen. Hier sind vor allem der Anschluss und das zugeführte Kabel ein häufiger Verursacher von Störungen und Komplettausfällen. Manchmal ist aber auch die Antenne selbst hin. Gott sei Dank lässt sich diese bei den meisten Fahrzeugen sehr einfach tauschen, ist häufig nur mit einer Mutter oder Schraube gesichert und kann ohne Probleme von ihrem Sockel entfernt werden. Wer den Wechsel selbser ausführt, kann die Anschlüsse noch kurz mit Kontaktspray reinigen, damit alle Eventualitäten ausgemerzt sind. Ansonsten sollten selbst Laien bei den meisten Fahrzeugmodellen nicht länger als eine halbe Stunde benötigen.

Der TÜV und der Tacho
Vom TÜV wird der Tacho als sicherheitsrelevante Einrichtung angesehen, die bei der Hauptüberprüfung alle zwei Jahre kontrolliert wird und funktionieren muss, um die Plakette zu bekommen. Außerdem verliert, wer mit kaputtem Tacho unterwegs ist, die Betriebserlaubnis. Die Fahrt zur Werkstatt ist zwar erlaubt, wenn man entsprechend vorsichtig fährt, darüber hinaus darf das Fahrzeug aber nicht durch den Straßenverkehr bewegt werden. Zwar ist es möglich, mit dem Handy oder dem eingebauten GPS seine Geschwindigkeit schätzen zu lassen, um ein ordentliches Anzeigeinstrument im Rahmen der StVO handelt es sich dabei aber nicht.

Hinweise und Tipps zur Lebensdauer
Wer seine Innenausstattung schonen möchte, kann eine ganze Reihe von Maßnahmen ergreifen, die zwar nicht unbedingt notwendig sind, aber durchaus dafür sorgen, dass der Zustand so lange wie möglich konserviert wird. Eines davon ist die Reinigung. Gerade die Sitzpolster und die Fasern der Teppiche werden von Verschmutzungen in Mitleidenschaft gezogen. Wer sein Fahrzeug regelmäßig reinigt oder reinigen lässt, kann dem Vorbeugen. Ob dafür spezielle Mittel wie Teppich- oder Polsterschaum notwendig sind oder ob eine normale Reinigung mit Putzmittel und Staubsauger ausreicht, darüber scheiden sich allerdings die Geister.
Wer bei seinem Auto größere (oder kleinere) Felgen aufzieht, als empfohlen wird, muss damit rechnen, dass der Tachometer nach dem Umrüsten nicht mehr ordentlich funktioniert. Das liegt daran, dass die Geschwindigkeit anhand der Umlaufzeiten der Vorderräder berechnet wird. Durch den größeren (oder kleineren) Durchmesser verändert sich auch der Umfang und für eine Umdrehung ist eine längere Strecke erforderlich. Es gibt Toleranzen, aber die werden häufig bereits bei Abweichungen von einem oder zwei Zoll überschritten. Doch keine Panik: Der Tachometer kann nachjustiert werden. Bei neueren Fahrzeugen mittels Software, bei älteren ist etwas Schraubarbeit gefragt. Beides kostet nicht viel und ist schnell erledigt. So kommen auch getunte Autos über den TÜV.

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