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Elektrik - Wissenswertes zur Technik, Verschleiß und Reparatur

Spätestens mit der Einführung des Bordcomputers, also einem zentralen Steuergerät, wurde der Aufbau der Elektrik in Fahrzeugen wesentlich komplizierter. Heute laufen mehrere Kilometer an Kabel durch einen Kleinwagen und die Tendenz geht dank immer neuer Assistenzsysteme, Sensoren und elektronischer Helfer weiter nach oben. Der Grundaufbau ist damals wie heute gleich: Die mit dem Motor verbundene Lichtmaschine lädt die Batterie, die eigentlich ein Akkumulator ist, der wiederum die elektrischen Systeme wie Steuergeräte, Scheinwerfer, Hupe, die verschiedenen Sensoren und Messeinrichtungen, das Armaturenbrett, die Musikanlage und alle weiteren elektrischen Verbraucher mit Strom versorgt. Dafür gibt es verschiedene, von einander unabhängige Schaltkreise, die im Sicherungskasten zusammenlaufen. Zwar verfügt die Elektrik in Fahrzeugen nur über eine Spannung von etwa 12 V, die Stromstärke liegt mit bis zu 30 Ampere aber relativ hoch, weswegen bei allen Arbeiten höchste Vorsicht geboten ist.

Häufige Fehler und Ursachen

    - Batterie defekt: Ein Defekt an der Batterie beginnt in den allermeisten Fällen schleichend, erste Anzeichen können ein längerer Start oder eine verschlechterte Heizkraft sein. Eine galvanische Sekundärzelle kann ihre Spannung für eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen aufrecht erhalten. Danach beginnt die Alterung, die irgendwann so weit fortgeschritten ist, dass elektrische Verbraucher nicht mehr versorgt werden können. Ist das der Fall, wird das Auto nicht mehr anspringen. - Lichtmaschine (Generator) defekt: Die Lichtmaschine, die heute fachlich richtig als Generator bezeichnet wird, kümmert sich um die Ladung der Batterie und ist direkt mit dem Motor verbunden. Anders als bei der Batterie, tauchen Spannungsabfälle erst selten auf. Viel eher gibt es akustische Hinweise wie ein Schleifen oder Quietschen, das beispielsweise auf ein verschlissenes Lager hinweist. Möglich ist auch ein verbrauchter Kohleschleifkontakt. Oft ist eine Reparatur der Lichtmaschine zwar möglich, aber nicht wirtschaftlich, da dies den Preis eines Ersatzteils überschreiten würde. Ein Wechsel ist deswegen ratsam, weil ansonsten die ordentliche Versorgung der Fahrassistenzsysteme nicht mehr garantiert werden kann. - Generatorregler defekt: Ein Defekt im Generatorregler ist nicht ganz risikolos, denn ohne die Begrenzung kann es zu Überspannungen kommen, welche die komplette Elektrik betreffen. Der Ausfall des Reglers geht meist sehr schnell. Zunächst fängt die Warnleuchte der Lichtmaschine an zu leuchten, bleibt im Leerlauf an, flackert aber. Stellt man den Motor ab, wird sie weiterhin leuchten. Ein untrügliches Zeichen für einen Defekt des Generatorreglers. Jetzt muss schnell gehandelt und die Batterie abgeklemmt werden, um weiteren Schaden zu verhindern. Ein Besuch in der Werkstatt und ein Wechsel ist unabdingbar. - Massefehler: Massefehler sind ein Phänomen, das vor allem ältere Fahrzeuge immer wieder heimsucht und die außergewöhnlichsten Symptome hervorrufen kann. Wenn zum Beispiel der Blinker angeht, wenn man die Hupe betätigt oder statt der Scheibwischer die Rücklichter angehen, ist dafür meist ein Massefehler verantwortlich. Die Fehlersuche ist schwierig, da im Zweifel jeder Kontakt und jede Sicherung verantwortlich sein kann, häufig müssen sogar gleich mehrere Teile (Lampenfassungen, Relais, Sensoren) ausgetauscht werden. Ansonsten ist ein solcher Defekt aber nur nervig und nicht wirklich gravierend.

Lohnt die Anschaffung eines OBD-Geräts?
Gerade im Bezug auf die Elektrik ist das sogenannte OBD, die "On Board Diagnostic", ein Begriff, der immer häufiger auftaucht. Ein Gerät, das in der Lage ist, die Fehlercodes des Bordcomputers auszulesen und zu interpretieren kann in der Tat hilfreich sein, wenn es um die Bordelektrik geht. Der Anschaffungspreis fängt bei etwa 70 - 80 EUR an und ist nach oben beinahe offen. Das Problem an der Sache: Die eigentliche Reparatur und die Beschaffung der Ersatzteile müssen im Regelfall sowieso von Werkstätten durchgeführt werden. Wer durch eine Diagnose bereits weiß, was kaputt ist, kann also maximal der Werkstatt ein wenig Arbeit ersparen, hat ansonsten aber nur wenige Vorteile.

Hinweise und Tipps für die Lebensdauer
Wer sich für eine neue Autobatterie entscheidet, sollte unbedingt auf die Anzahl der Ladezyklen achten. Einige Hersteller geben diese explizit an, bei anderen gibt es nur Hinweise, beispielsweise die Bezeichnung "LANGZEIT" oder Long Life. Wer sich hier an der Erstausrüsterqualität orientiert, bekommt in jedem Fall ein ordentliches Produkt. Im Normalfall halten solche Batterien zwischen vier und sechs Jahre, hochpreisige Premium-Produkte sogar bis zu acht Jahre.
Wer über ein Auto mit Start-Stop-Automatik verfügt, braucht hierfür spezielle Ersatzteile. Zum einen gibt es keine Lichtmaschine, sondern einen Startergenerator und der Anlasser sowie die Batterie müssen für diesen Einsatzzweck ausgelegt sein. Versäumt man dies, kann sich die Lebensdauer der einzelnen Elemente stark verringern, da diese einer wesentlich höheren Belastung ausgesetzt sind. Wichtig ist auch, die Werkstätten darauf hinzuweisen.
Besondere Vorsicht ist bei der Motorwäsche geboten. Es kann vorkommen, dass der hohe Druck der Reinigungsdüsen, die bei Motorwäschen zum Einsatz kommen, ursächlich für Schäden am Generator ist. Nach einer Weile sind diese nicht mehr ganz so gut gegen Spritzwasser geschützt, funktionieren aber ansonsten tadellos. Dringt aber Wasser ein, können massive Schäden und Kurzschlüsse entstehen, die einen Komplett-Wechsel erforderlich machen, bevor die eigentliche Lebensdauer erreicht wird. Der Innenraum des Motors sollte deshalb immer ohne Hochdruckreiniger und nach Möglichkeit von Hand gereinigt werden.

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